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Die Trauung in der Evangelischen Kirche- Voraussetzungen
Wer kirchlich getraut werden möchte, muss zuvor standesamtlich verheiratet sein. Oft stellt sich die Frage nach der Kirchenzugehörigkeit: Die beiden Ehepartner sollten christlichen Kirchen angehören Klärungen im Vorfeld zur Konfession der Brautleute:
sind beide in der ev. Kirche: Bitte informieren Sie sich über Tauftag -ort; Konfirmationsspruch und Datum der Konfirmation ist eine/r katholisch und evangelisch: Bitte treffen Sie ein Terminvereinbarung mit dem kath. Pfarrer kümmern sich dort um ein Dispens ist eine/r evangelisch und eine/r ohne Bekenntnis: Hier ist die Zustimmung des Dekans nach dem Traugespräch erforderlich
- Vorbereitung
Sie melden ich bei Ihrem zuständigen Pfarramt bzw. Pfarrer und vereinbaren frühzeitig (in der Regel mindestens zwei Monate) einen Termin für ein Traugespräch. Dabei klären sie schon in Frage kommende Termine für die gewünschte Trauung. In der Regel sind die Zeiten dafür Samstag Nachmittag zwischen 12 und 15 Uhr, eher selten am Sonntag.
- Das Traugespräch
Im Traugespräch geht es vor allem darum, einander persönlich kennenzulernen und gegenseitige Vorstellungen, Erwartungen und Wünsche abzuklären. Dabei geht es sowohl um den Ablauf der Trauung als auch um die inhaltliche Gestaltung. Dabei kommen die unterschiedlichen Aspekte der Trauung zur Sprache:
Die kirchliche Trauung bringt in Worten, Gebeten, Lieder und Segnung zum Ausdruck, dass die Ehe und das künftige Zusammenleben unter dem Schutz und Segen Gottes stehen soll. Beide Ehepartner versprechen einander Liebe und Treue, die grundsätzlich lebenslang angelegt ist. Dazu bitten wir alle um den Segen Gottes.
- Was ist zu klären?
Die Gestaltung eines Taufgottesdienstes erfolgt individuell. Dabei gilt es, feste Rituale und Symbole mit den jeweiligen persönlich gewünschten Elementen in Einklang zu bringen:
- Wählen Sie einen Trauspruch. Sie können selbst in der Bibel lesen oder die unten aufgeführte Auswahl zur Hilfe nehmen.
- Suchen Sie nach Liedern, die für Sie die Freude und die Festlichkeit des Tages aufgreifen. Eine kleine Auswahl soll Ihnen dabei helfen.
- Wählen Sie eine Traufrage, die Ihnen zusagt.
- Chor, Solisten oder andere Musik geben der Feier eine festlich oder fröhliche Note. Bitte beachten Sie bei Ihren Überlegungen, dass es sich um eine kirchliche Trauung handelt und berücksichtigen dies bei Ihren Planungen
- Möchten die Trauzeugen/ innen oder andere mitwirken? Gerne können Sie (selbst verfasste) Fürbitten lesen oder auch persönliche Wünsche mitteilen.
- Die Trauzeugen können gerne auch bei der Segnung beteiligt sein.
- Eine Traubibel mit Widmung erhalten Sie von unserer Kirche.
- Soll das Abendmahl gefeiert werden? Gerne laden wir Sie ein, diesen Festtag auch in der Gemeinschaft von Brot und Wein zum Ausdruck zu bringen
Der Traugottesdienst - Liturgie und Verlauf Eröffnung und Anrufung Glocken Abholung am Eingang Orgelvorspiel oder Musikstück Eingangslied Begrüßung Gebet | 
| Verkündigung Schriftlesung Trauspruch und Predigt Lied Schriftworte zur Ehe (Altes und Neues Testament) |  | Trauung Traufrage Traubekenntnis Ringwechsel Segen Überreichung der Traubibel/ des Gesangbuches Lied | 
| Sendung und Segen Fürbitten Vaterunser Segenslied Segen Orgelmusik Auszug | 
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Lesungen zur Trauung Im Verlauf des Traugottesdienstes gibt es mindestens eine, meist jedoch zwei Lesungen. Mindestens ein Evangelientext (Nr. 7-13) soll vorkommen. Eine schöne Kombination wäre beispielsweise Nr. 8 (Mt. 19) und Nr. 19 (Eph. 5).
Bitte geben Sie die Lesungen spätestens am Tag vor der Hochzeit Ihrem Pfarrer/Ihrer Pfarrerin telefonisch durch (nach Absprache). Eine schöne Sitte ist es auch, Hochzeitsgäste um die Lesung zu bitten. Dabei ist es sinnvoll, den Betreffenden die Texte eine Woche vorher zuzuschicken.
1. 1. Mose 1, 26a.27-28a.31a Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei!" Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. Und Gott segnete sie. Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut.
2. 1. Mose 2, 18 [19-24] Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe schaffen, als sein Gegenüber. Und Gott der HERR machte aus Erde alle die Tiere auf dem Felde und alle die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen, dass er sähe, wie er sie nenne; denn wie der Mensch jedes Tier nenne würde, so sollte es heißen. Und der Mensch gab einem jeden Vieh und Vogel unter dem Himmel und Tier auf dem Felde seinen Namen; aber für den Menschen ward keine Gehilfin gefunden, die um ihn wäre. Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und der schlief ein. Und er nahm eine seiner Rippen und schloss die Stelle mit Fleisch. und Gott der HERR baute eine Frau aus der Rippe, die er von dem Menschen nahm, und brachte sie zu ihm. Da sprach der Mensch: "Das ist doch Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; man wir sie Männin nennen, weil sie vom Manne genommen ist. Darum wird eine Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und sie werden ein Fleisch sein.
3. Hohes Lied 2, 8-10.14.16a; 8, 6.7 Da ist die Stimme meines Freundes! Siehe, er kommt und hüpft über die Berge und springt über die Hügel. mein Freund gleicht einer Gazelle oder einem jungen Hirsch. Siehe, er steht hinter unserer Wand und sieht durchs Fenster und blickt durchs Gitter. Mein Freund antwortet und spricht zu mir: Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm her! Meine Taube in den Felsklüften, im Versteck der Felswand, zeige mir deine Gestalt, lass mich hören deine Stimme; denn deine Stimme ist süß, und deine Gestalt ist lieblich. Mein Freund ist mein. Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm. Denn Liebe ist stark wie der Tod und Leidenschaft unwiderstehlich wie das Totenreich. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des HERRN, so dass auch viele Wasser die Liebe nicht auslöschen und Ströme sie nicht ertränken können. Wenn einer alles Gut in seinem Hause um die Liebe geben wollte, so könnte das alles nicht genügen.
4. Tobias 7, 10-20 Als er sie bat, sich zu Tisch zu setzen, sagte Tobias: "Ich will heute weder essen noch trinken, ehe du mir nicht meine Bitte gewährst und zusagst, mir Sara, deine Tochter, zu geben. Als das Raguël hörte, erschrak er; denn er dachte daran, was den sieben andern Männern widerfahren war, und er fürchtete, es könnte diesem auch so ergehen. Und als er zögerte und ihm keine Antwort geben wollte, sagte der Engel zu ihm: Scheue dich nicht, diesem frommen Mann deine Tochter zu geben; denn ihm ist sie zur Frau bestimmt; darum hat sie auch keine anderer bekommen können. Da sagte Raguël: "Ich zweifle nicht, dass Gott meine heißen Tränen und Gebet erhört hat, und glaube, dass er euch hat zu mir kommen lassen, weil meine Tochter nach dem Gesetz de Mose eine Mann aus ihrem Stamm heiraten sollte; nun sei gewiss: ich will sie dir geben." Und er nahm die rechte Hand seiner Tochter und legte sie Tobias in die echte Hand und sprach: Der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs sei mit euch! Er gebe euch zusammen und schenke euch seinen reichen Segen! Und sie nahmen eine Schriftrolle und schrieben den Ehevertrag; und sie lobten Gott und hielten das Mahl. Und Raguël rief sein Frau Hanna zu sich und ließ sie eine zweite Kammer herrichten. und sie führte ihre Tochter Sara hinein; und sie weinte. und sie sagte zu ihr: "Sei getrost, meine Tochter! Der Herr des Himmels gebe dir nun Freude, nachdem du so viel Lied erlitten hast."
5. Tobias 8, 4-10 Danach forderte Tobias die Jungfrau auf: Sara, steh auf, wir wollen heute, morgen und übermorgen zu Gott beten und in diesen drei Nächten nur Gott gehören; nach der dritten nacht aber wollen wir als Eheleute einander gehören. Denn wir sind Kinder der Heiligen und können unsere Ehe nicht beginnen wie die Heiden, die Gott nicht kennen. Und sie standen auf und beteten beide inständig, dass Gott sie behüten wolle. Und Tobias sprach: "Herr, du Gott unserer Väter, dich sollen loben Himmel, Erde, Meer, alle Quellen und Flüsse und alle deine Geschöpfe, die darin leben. Du hast Adam aus Erde vom Acker gemacht und hast ihm Eva zur Gehilfin gegeben. Und nun, Herr, du weißt, dass ich nicht aus böser Lust meine Schwester zur Frau nehme, sonder nur, weil ich gerne Kinder haben möchte, durch die dein heiliger Name auf ewig gepriesen werde." Und Sara sprach: "Erbarme dich unser, Herr, erbarme dich und Lass uns beide gesund bleiben und alt werden."
6. Sirach 26, 1-4.16-24 Wohl dem, der eine gute Frau hat! Der lebt noch einmal so lange. eine tüchtige Frau ist für ihren Mann eine Freude, und er verbringt seine Jahre in Frieden. Eine gute Frau ist eine köstliche Gabe und wird dem gegeben, der Gott fürchtet. Ob er reich oder arm ist, sein herz ist guter Dinge, und er ist allezeit fröhlich. Eine anmutige Frau erfreut ihren Mann, und wenn sie verständig mit ihm umgeht, mehrt sie sein Wohlergehen. Eine Frau die schweigen kann, ist eine Gabe Gottes, und eine wohlerzogene Frau ist nicht zu bezahlen. Es gibt nichts Liebenswerteres auf Erden als eine Frau, die auf sich hält, und nichts kommt einer solchen Frau gleich. Wie die Sonne, wenn sie aufgeht, an dem hohen Himmel des Herrn eine Zierde ist, so ist die Schönheit einer guten Frau eine Zierde in ihrem hause. Ein schönes Antlitz auf hoher Gestalt ist wie die helle Lampe auf dem heiligen Leuchter. Schöne Beine auf schlanken Fesseln sind wie goldene Säulen auf silbernen Füßen.
7. Matthäus 7, 24-27 Christus spricht: Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet. Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein, und sein Fall war groß.
8. Matthäus 19, 3-6 [10-11] Da traten Pharisäer zu ihm und versuchten ihn und sprachen: "Ist's erlaubt, dass sich ein Mann aus irgendeinem Grund von seiner Frau scheidet?" Er aber antwortete und sprach: "Habt ihr nicht gelesen: Der im Anfang den Menschen geschaffen hat, schuf sie als Mann und Frau und sprach (1. Mose 2,24): ‚Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein'? So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden!" [Da sprachen seine Jünger zu ihm: "Steht die Sache eines Mannes mit seiner Frau so, dann ist's nicht gut zu heiraten." Er aber sprach zu ihnen: "Dies Wort fassen nicht alle, sondern nur die, denen es gegeben ist."]
9. Matthäus 22, 35-40 Und einer von ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und fragte: "Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?" Jesus aber antwortete ihm: "'Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt.' (5. Mose 6) Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst' (3. Mose 19,18) In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
10. Lukas 20, [27-33] 34-36 [Da traten zu ihm einige der Sadduzäer, die lehren, es gebe keine Auferstehung, und fragten ihn und sprachen: "Meister, Mose hat uns vorgeschrieben (5. Mose 25, 5.6): ‚Wenn jemand stirbt, der eine Frau hat, aber keine Kinder, so soll sein Bruder sie zur Frau nehmen und seinem Bruder Nachkommen erwecken.' Nun waren sieben Brüder. Der erste nahm eine Frau und starb kinderlos. Und der zweite nahm sie, und der dritte; desgleichen alle sieben, sie hinterließen keine Kinder und starben. zuletzt starb auch die Frau. Nun in der Auferstehung: Wessen Frau wird sie sein unter ihnen? Denn alle sieben haben sie zur Frau gehabt."] Und Jesus sprach zu ihnen: "Die Kinder dieser Welt heiraten und lassen sich heiraten; welche aber gewürdigt werden, jene Welt zu erlangen und die Auferstehung von den Toten, die werden weder heiraten noch sich heiraten lassen. Denn sie können hinfort auch nicht sterben; denn sie sind den Engeln gleich und Gottes Kinder, weil sie Kinder der Auferstehung sind.
11. Johannes 2, 1-11 Und am dritten Tage war eine Hochzeit in Kana in Galiläa; und die Mutter Jesu war da. Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen. Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus spricht zu ihr: Was geht's dich an, Frau, was ich tue? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut. Es standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge, für die Reinigung nach jüdischer Sitte, und in jeden gingen zwei oder drei Maß. Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis oben an. Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt's dem Speisemeister! Und sie brachten's ihm. Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war- und nicht wusste, woher er kam - die Diener aber wußten's, die das Wasser geschöpft hatten - ruft der Speisemeister den Bräutigam und spricht zu ihm: "Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie betrunken werden, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückbehalten. Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen in Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit; und seine Jünger glaubten an ihn.
12. Johannes 15, 9-13 Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, so bleibt ihr in meiner Liebe, wie ich meines Vaters Gebote halte und bleibe in seiner Liebe. Dies sage ich euch, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde. Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe. niemand hat Größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde.
13. Johannes 17, 20-26 Christus spricht: ich bitte Aber nicht allein für sie, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden, damit sie alle eins seien. wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, wie wir eins sind ich in ihnen und du in mir, damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt und sie liebst, wie du mich liebst. Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, denn du hast mich geliebt, ehe der Grund der Welt gelegt war. Gerechter Vater, die Welt kennt dich nicht; ich aber kenne dich, und diese haben erkannt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen deinen Namen kundgetan und werde ihn kundtun, damit die Liebe, mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen.
14. Römer 12, 9-18 Die Liebe sei ohne Falsch. Hasst das Böse, hängt dem Guten an. Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich, einer komme dem andern mit Ehrerbietung zuvor. Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt. Seid brennend im Geist. Dient dem Herrn. Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal; beharrlich im Gebet. Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. Übt Gastfreundschaft. Segnet, die euch verfolgen; segnet und flucht nicht. Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden. Seid eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den geringen. Haltet euch nicht selbst für klug. Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann. Ist's möglich, soviel an euch liegt, habt mit allen Menschen Frieden.
15. Römer 15, 2-3a.5-7.13 Jeder von uns lebe so, dass er seinem Nächsten gefalle zum Guten und zur Erbauung. Denn auch der Christus hatte nicht an sich selbst Gefallen. Der Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, Christus Jesus gemäß, damit ihr einmütig mit einem Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus. Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob. Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes!
16. 1. Kor 7, 28-31 Wenn du aber doch heiratest, sündigst du nicht; und wenn eine Jungfrau heiratet, sündigt sie nicht; doch werden solche in äußere Bedrängnis kommen. Ich aber möchte euch gerne schonen. Das sage ich aber, liebe Brüder: Die Zeit ist kurz. Fortan sollen auch die, die Frauen haben, sein, als hätten sie keine; und die weinen, als weinten sie nicht; und die sich freuen, als freuten sie sich nicht; und die kaufen, als behielten sie es nicht; und die diese Welt gebrauchen, als brauchten sie sie nicht. Denn das Wesen dieser Welt vergeht.
17. 1. Korinther 12, 31-13,8a Strebt aber nach den größeren Gaben! Und ich will euch einen noch besseren Weg zeigen: Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, so dass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib verbrennen, und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze. Die Liebe ist langmütig und freundlich; die Liebe eifert nicht; die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit, sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles. Die Liebe hört niemals auf.
18. Epheser. 4,1-6.15 So ermahne ich euch nun, ich, der Gefangene in dem Herrn, dass ihr der Berufung würdig lebt, mit der ihr berufen seid, in aller Demut und Sanftmut, in Geduld. Ertragt einer den anderen in Liebe und seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens: Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung; ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen. Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus.
19. Epheser 5,1.2a.21.[22-24].25-33 So folgt nun Gottes Beispiel als die geliebten Kinder und lebt in der Liebe. Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi. [Ihr Frauen ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist, die er als seinen Leib erlöst hat. Aber wie nun die Gemeinde sich Christus unterordnet, so sollen sich auch die Frauen ihren Männern unterordnen in allen Dingen.] Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, um sie zu heiligen. Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, damit er sie vor sich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei und keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei. So sollen auch die Männer ihre Frauen lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst. Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, wie auch Christus die Gemeinde. Denn wir sind Glieder seines Leibes. "Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein." (1. Mose 2,24) Dies Geheimnis ist groß. Ich deute es aber auf Christus und die Gemeinde. Darum auch ihr: Ein jeder habe lieb seine Frau wie sich selbst; die Frau aber ehre den Mann.
20. Epheser 5, 19-26. [27-29b] 29c-33 Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen und sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus! Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi. Ihr Frauen ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist, die er als seinen Leib erlöst hat. Aber wie nun die Gemeinde sich Christus unterordnet, so sollen sich auch die Frauen ihren Männern unterordnen in allen Dingen. Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben, um sie zu heiligen. Er hat sie gereinigt durch das Wasserbad im Wort, [damit er sie vor sich stelle als eine Gemeinde, die herrlich sei und keinen Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern die heilig und untadelig sei. So sollen auch die Männer ihre Frauen lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst. Denn niemand hat je sein eigenes Fleisch gehasst, sondern er nährt und pflegt es, wie auch Christus die Gemeinde.] Denn wir sind Glieder seines Leibes. "Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein." (1. Mose 2,24) Dies Geheimnis ist groß. Ich deute es aber auf Christus und die Gemeinde. Darum auch ihr: Ein jeder habe lieb seine Frau wie sich selbst; die Frau aber ehre den Mann.
21. Philipper 2, 1-5 Ist nun bei euch Ermahnung in Christus gibt, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, so macht meine Freude dadurch vollkommen, dass ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und einträchtig seid. Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst, und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das was dem andern dient. Seid so unter euch gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft in Christus Jesus entspricht.
22. Kolosser 3, 12-17 So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den anderen und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den anderen; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr. Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Und der Friede Christi, zu dem ihr auch berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar. Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.
23. 1. Petrus 3, 1-2.[3-6].7-9 Desgleichen sollt ihr Frauen euch euren Männern unterordnen, damit auch die, die nicht an das Wort glauben, durch das Leben ihrer Frauen ohne Worte gewonnen werden, wenn sie sehen, wie ihr in Reinheit und Gottesfurcht lebt. [Euer Schmuck soll nicht äußerlich sein wie Haarflechten, goldene Ketten oder prächtige Kleider, sondern der verborgene Mensch des Herzens im unvergänglichen Schmuck des sanften und stillen Geistes, das ist köstlich vor Gott. Denn so haben sich vorzeiten auch die heiligen Frauen geschmückt, die ihre Hoffnung auf Gott setzten und sich ihren Männern unterordneten, wie Sara Abraham gehorsam war und ihn Herr nannte; deren Töchter seid ihr geworden, wenn ihr recht tut und euch durch nichts beirren lasst.] Desgleichen ihr Männer wohnt vernünftig mit ihnen zusammen und gebt dem weiblichen Geschlecht als dem schwächeren seine Ehre. Denn auch die Frauen sind Miterben der Gnade des Lebens, und euer gemeinsames Gebet soll nicht behindert werden. Endlich aber seid alle gleichgesinnt, mitleidig, voll brüderlicher Liebe, barmherzig, demütig, und vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr dazu berufen worden seid, dass ihr Segen erbt.
24. 1. Petrus 4, 7b-10 So seid nun besonnen und nüchtern zum Gebet! Vor allen Dingen habt untereinander beständige Liebe; denn "die Liebe deckt auch der Sünden Menge" (Sprüche 10,12). Seid gastfrei untereinander ohne Murren. Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes.
25. 1. Johannes 3, 18-24 Lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit. Daran erkennen wir, dass wir aus der Wahrheit sind, und können unser Herz damit vor ihm zum Schweigen bringen, dass, wenn uns unser Herz verdammt, Gott größer ist als unser Herz und erkennt alle Dinge. Ihr Lieben, wenn uns unser Herz nicht verdammt, so haben wir Zuversicht zu Gott, und was wir bitten, werden wir von ihm empfangen; denn wir halten seine Gebote und tun, was vor ihm wohlgefällig ist. Und das ist sein Gebot, dass wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesus Christus und lieben uns untereinander, wie er uns das Gebot gegeben hat. Und wer seine Gebote hält, der bleibt in Gott, und Gott in ihm. Und daran erkennen wir, dass er in uns bleibt: an dem Geist, den er uns gegeben hat.
26. 1. Johannes 4, 7-12 Ihr Lieben, lasst uns einander liebhaben; denn die Liebe ist von Gott; und wer liebt, der ist von Gott geboren und kennt Gott. Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht, denn Gott ist die Liebe. Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingeborenen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen. Darin besteht die Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsere Sünden. Ihr Lieben, hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben. Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen.
27. Offenbarung 19, 1.5-9a Danach hörte ich etwas wie eine große Stimme einer großen Schar im Himmel, die sprach: Halleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Kraft sind unseres Gottes! Und eine Stimme ging aus von dem Thron, die sprach: Lobt unseren Gott, alle seine Knechte und die ihn fürchten, klein und die groß! Und ich hörte etwas wie eine Stimme einer großen Schar und wie eine Stimme großer Wasser und wie eine Stimme starker Donner, die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat das Reich eingenommen! Lasst uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet. Und es wurde ihr gegeben, sich anzutun mit schönem reinem Leinen. Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen. Und er sprach zu mir: Schreibe: Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes berufen sind!
Traufragen und Trauversprechen 
In der Antwort auf die Traufragen bzw. in den Trauversprechen bezeugen die Eheleute vor Gott und der Gemeinde ihren Willen und die Bereitschaft, ihr Leben miteinander führen zu wollen. Die Schriftlesungen sind unmittelbar vorausgegangen. An diese Worte und Verheißungen soll sich das Brautpaar immer wieder erinnern. Gott verheißt seinen Segen für gemeinsames Glück und Liebe, aber ermahnt uns immer wieder, in schwierigen Zeiten einander zu vergeben, wie er uns vergeben hat. Vor diesem Hintergrund sollen die Brautleute ihr gegenseitiges Versprechen abgeben. Ein Versprechen füreinander, vor Gott und vor allen Gästen in der Kirche. Pfarrer: Nachdem wir das Wort der Heiligen Schrift gehört haben, frage ich euch vor Gott und seiner Gemeinde: Pfarrer zum Bräutigam: N., willst du N. N. als deine Ehefrau aus Gottes Hand annehmen, sie lieben und ehren, Freude und Leid mit ihr teilen und ihr die Treue halten, bis der Tod euch scheidet, so antworte: Ja, mit Gottes Hilfe. Bräutigam: Ja, mit Gottes Hilfe. Pfarrer zur Braut: N. N., willst du N. als deinen Ehemann aus Gottes Hand annehmen, ihn lieben und ehren, Freude und Leid mit ihm teilen und ihm die Treue halten, bis der Tod euch scheidet, so antworte: Ja, mit Gottes Hilfe. Braut: Ja, mit Gottes Hilfe. . | | Pfarrer: Die Heilige Schrift beschreibt, dass die Gemeinschaft von Mann und Frau eine gute und sinnvolle Gabe Gottes ist. Auch eure Ehe will Gott schützen und segnen. So frage ich euch vor Gott und der ganzen Gemeinde: Pfarrer zum Bräutigam: Willst du N.N., die Gott dir anvertraut, als deine Ehefrau lieben und ehren und die Ehe mit ihr nach Gottes Gebot und Verheißung führen - in guten und in bösen Tagen -, bis der Tod euch scheidet, so antworte: Ja, mit Gottes Hilfe. Bräutigam: Ja, mit Gottes Hilfe Pfarrer zur Braut: Ebenso frage ich dich, N., willst du N. N., den Gott dir anvertraut, als deinen Ehemann lieben und ehren und die Ehe mit ihm nach Gottes Gebot und Verheißung führen - in guten und in bösen Tagen -, bis der Tod euch scheidet, so antworte: Ja, mit Gottes Hilfe. Braut: Ja, mit Gottes Hilfe | | Pfarrer: Ihr habt die Worte der Heiligen Schrift gehört. Dort ist bezeugt, wie Gott euch in eurer Ehe leiten und segnen will. Darum frage ich euch: Wollt ihr in eurer Ehe nach Gottes Willen leben und auf seine Güte vertrauen, wollt ihr in Freud und Leid zusammenhalten euer Leben lang, wollt ihr gemeinsam für andere da sein und tun, was dem Frieden dient, so sprecht: Ja, mit Gottes Hilfe. Brautpaar gemeinsam oder einzeln: Ja, mit Gottes Hilfe. | | Pfarrer: Ihr habt gehört, wie Gottes Wort zum gemeinsamen Leben ermutigt und zum Gelingen der Ehe hilft. Wollt ihr im Vertrauen auf Gottes Güte und Treue in der Ehe einander annehmen und füreinander da sein, solange ihr lebt, so antwortet: Ja, Gott helfe uns Amen Brautpaar einzeln oder gemeinsam: Ja, Gott helfe uns | | Pfarrer: Nachdem Sie gehört haben, was im Sinne Jesu über die Liebe und das gemeinsame Leben zu sagen ist, frage ich Sie, N. und N. N., wollen Sie in diesem Sinn Ihre Ehe führen - in allem, was sie Ihnen bringen wird, dann sprechen Sie nacheinander Ihr Ja (mit Gottes Hilfe). Brautpaar: Ja (mit Gottes Hilfe). | | Lieder zur Trauung(Die Nummern beziehen sich auf das Evangelische Gesangbuch, Ausgabe für Bayern) 166 | Tut mir auf die schöne Pforte | 168 | Du hast uns Herr gerufen | 170 | Komme Herr segne uns | 171 | Bewahre uns Gott | 181.6 | Laudate omnes gentes | 182 | Halleluja. Suchet zuerst Gottes Reich |  | 209 | Ich möcht', dass einer mit mir geht | 262 | Sonne der Gerechtigkeit | 268 | Strahlen brechen viele aus einem Licht | 288 | Nun jauchzt dem Herren alle Welt | 289 | Nun lob, mein Seel den Herren | 295 | Wohl denen, die da wandeln | 316 | Lobe den Herren, den mächtigen König | 321 | Nun danket alle Gott | 324 | Ich singe Dir mit Herz und Mund | 325 | Sollt ich meinem Gott nicht singen | 331 | Großer Gott wir loben Dich | 334 | Danke für diesen guten Morgen |  | 347 | Ach bleib mit deiner Gnade | 395 | Vertraut den neuen Wegen | 419 | Hilf Herr meines Lebens | 425 | Gib uns Frieden jeden Tag | 432 | Gott gab uns Atem, damit wir leben | 449 | Die güldene Sonne | 452 | Er weckt mich alle Morgen | 502 | Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit | 503 | Geh aus mein Herz und suche Freud | 515 | Laudato si | 568 | Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind | 570 | Der Herr segne dich und behüte dich | 571 | Nun segne und behüte uns |  | 572 | Herr wir bitten komm und segne uns | 583 | Gott unser Festtag ist gekommen | 588 | Herr gib uns Mut zum Hören | 592 | Du schenkst uns Zeit | 599 | Kommt herbei, singt dem Herrn | 614 | Von Gott kommt diese Kunde | 634 | Lass uns uns deinem Namen Herr | 636 | Ihr seid das Volk, das der Herr sich ausersehn | 638 | Herr deine Liebe ist wie Gras uns Ufer | 646 | Herr gib mir Mut zum Brückenbauen | 648 | Wo ein Mensch Vertrauen gibt | 650 | Liebe ist nicht nur ein Wort |
Gebete bei der Trauung Gott wir danken dir für diesen Tag, den du gemacht hast, den du uns allen schenkst. Wir danken dir für die Vergangenheit. Für alles, was Eltern und Freunde uns mit auf den Weg gegeben haben. Wir danken dir für all die Tage, in denen wir Liebe und Begleitung erfahren durften. Wir bitten Dich für N. und N.N. Dass ihre Liebe der vergangenen Jahre alle Tage ihres Lebens Bestand hat. Dass sie den Wert und die Würde ihres Ehepartners immer wieder neu schätzen und entdecken können. Dass sie einander vertrauen und vergeben mit offenen und ehrlichen Worten und Taten. Wir wissen: Nicht allein aus uns können wir die Vielfalt des Lebens angehen und bewältigen. So lass uns trauen auf dich, Gott, und aus deiner Verheißung unser Leben gestalten. Wir bitten dich für N. und N.N. Du hast ihnen Menschen anvertraut, im Privaten wie im Beruf, dass sie ihnen beistehen, sie begleiten und ihnen helfen. Gib N. und N.N. den Mut und die Kraft, für die Wahrheit einzutreten, dass sie auch das Wohl derer im Blick haben, die bei ihnen Rat und Hilfe suchen. Lass aber auch sei immer wieder Freunde finden, bei denen sie sich aufgehoben wissen, mit denen sie reden und schweigen, lachen und weinen können. Wir bitten dich für N. und N.N. und für uns alle Lass sie in schweren und dunklen Tagen nicht mutlos werden. Hilf auch in Krankheit und Schmerz noch einen Sinn für sich im Leben zu erkennen. Schenke ihnen und uns allen Zeiten der Ruhe und der Entspannung, Zeiten in denen sie spüren, was sie aneinander haben, Zeiten, in denen sie ihrer Liebe und Zuneigung füreinander Raum geben können. Und lass uns alle nie aufhören zu lernen und miteinander zu wachsen, anderen Meinungen Raum zu geben und den Frieden zu bewahren. Wir bitten dich für N. und N.N. und für uns alle Öffne unsere Augen, Ohren und Sinne für die kleinen und unscheinbaren Dinge des Lebens. Für die Schönheiten, die wir in der Natur entdecken, für Aufmerksamkeiten und nette Worte, für ein Lächeln oder eine freundliche Geste. So bewahre uns die Empfindsamkeit, den wachen Blick, das aufmerksame Gehör. Wehre der Trägheit und Gleichgültigkeit, erhalte die Zufriedenheit an dem, was du uns geschenkt hast. Wir bitten dich für die Eltern, die Freunde und alle Menschen hier an unserem Ort Dass sie N. und N.N. begleiten und unterstützen, wo se Hilfe brauchen und sich mit ihnen freuen, wo Tage der Freude sind. Laß sie auch weiterhin eine Heimat hier haben, wo sie sich wohl fühlen und in einer guten Gemeinschaft mit anderen leben. Hilf anzuerkennen, wo Freiräume notwendig sind, dass nun ein neuer Abschnitt im Leben der beiden angebrochen ist, für den sie Verantwortung tragen. Doch wollen wir auch anerkennen, dass jede Generation und jedes Alter seinen eigenen Wert hat, und es dazugehört, loszulassen und neue Anfänge zu wagen. Wir bitten Dich, Gott, dass wir erkennen, wo eine Ehe und eine Familie Vorrang hat vor anderen Interessen. Und segne unsere Arbeit und Mühen, auch im beruflichen und privaten. So bitten wir Dich, Gott der Liebe, für alle Zukunft. Öffne unser Herz immer wieder für die Liebe, die du uns in Jesus Christus vorgelebt und erwiesen hast, und erhalte uns darin, jetzt und alle Zeit. AMEN Segensworte bei der Trauung und für jeden Tag Im Segen empfangen Menschen Gottes Zusage und Verheißung - Gott wendet sich uns zu und nimmt uns mit in die Gemeinschaft mit ihm
- Gott begleitet uns auf allen Wegen und in allen Lebenslagen
- Gott sagt Schutz und Hilfe zu
Der Segen ist wie ein Zeichen dafür, dass Gott nahe ist. Der Segen geschieht entweder unter Handauflegung und Berührung - wie im Rahmen der Trauung - oder durch den allgemeinen Zuspruch - wie am Schluss eines Gottesdienstes.
| Gott segne euch. Seine Geist helfe euch, füreinander dazu sein. In seiner Liebe zu soll sich eure Liebe erneuern, Tag für Tag. Gott segne euch. Gesund sollt ihr bleiben und den Wert der Gesundheit zu schätzen wissen. An Freude soll es nicht fehlen. Und wenn schwere Zeiten kommen sollt ihr die nötige Kraft finden, bei euch oder eurem Ehepartner. Gott segne euch: Eure Arbeit soll ihren Lohn finden. Sorgen sollen euch nicht erdrücken. Glück sollt ihr genießen, aber euch nicht zum Übermut verführen. Gott segne euch: Wenn ihr Kinder bekommt, mögen sie euch Freude bereiten. Manche Mühe, die sie kosten, soll Frucht bringen, für sie und für euch. Gott segne euch: Gute Freunde sollen euch begleiten und beistehen. Ein offenes Haus mögt ihr haben, für alle die in Not sind oder bei euch Rat suchen. Gott segne euch: Im Glauben sollt ihr verbunden sein. Eure Gebete sollen von Gott erhört werden und eure Hoffnungen ans Ziel kommen. |
| Der Herr der Mächtige Ursprung und Vollender aller Dinge segne dich gebe dir Gelingen deinen Hoffnungen und Frucht deinen Mühen er behüte dich vor allem Argen, sei dir Schutz in Gefahr und Zuflucht in Angst. Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über dir wie die Sonne über der Erde Wärme gibt dem Erstarrten und Freude gibt dem Lebendigen, er sei dir gnädig wenn du verschlossen bist in Schuld, er löse dich von allem Bösen und mache dich frei. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich er sehe dein Leid und höre deine Stimme, er heile und tröste dich und gebe dir Frieden das Wohl des Leibes und das Wohl der Seele, Liebe und Glück. So will es der Herr, der von Ewigkeit zu Ewigkeit bleibt. So steht es fest nach seinem Willen für euch Amen. |
| Irischer Reisesegen Möge dein Weg dir freundlich entgegenkommen, möge der Wind dir den Rücken stärken. Möge die Sonne dein Gesicht erhellen und der Regen um dich her die Felder tränken. Und bis wir beide, du und ich, uns wieder sehen, möge Gott dich schützend in seiner Hand halten. Gott möge bei dir auf deinem Kissen ruhen. Deine Wege mögen dich aufwärts führen, freundliches Wetter begleite deinen Schritt. Und mögest du längst im Himmel sein, wenn der Teufel bemerkt, dass du nicht mehr da bist. Amen. |
| Friedenswunsch Frieden wünsche ich mir zwischen den Nachbarn, zwischen Verwandten, zwischen den Liebenden, wie der Geber des Lebens ihn liebt. Frieden zwischen den Menschen, Frieden zwischen Frau und Mann, zwischen Müttem und Kindern, wie der Friede des Christus, der größer ist als unser Friede. Amen. |
| Segen zum Neuen Jahr und alle kommenden Tage Segne den ersten Tag, mein Gott, und den letzten. Meine Hände mögen segnen, was sie anfassen. Meine Ohren mögen segnen, was sie hören. Meine Augen mögen segnen, was ihnen begegnet. Mein Mund möge segnen mit jedem Wort. Meinen Nachbarn segne ich, und er möge mich segnen. Lass mich nicht aus deinen Augen, mein Gott, aus deinen Händen, aus deinem Ohr, aus deinem Herzen, an diesem Tag und alle Tage des Jahres, das kommt. Amen. |
| Irischer Segenswunsch Mein Wunsch für dich ist dieser: Mögest du dankbar bewahren in deinem Herzen die kostbare Erinnerung der guten Dinge in deinem Leben. Dass du mutig stehst in deiner Prüfung, wenn das Kreuz hart auf deinen Schultern liegt, wenn der Gipfel, den du ersteigen sollst, unerreichbar scheint. Dass jede Gottesgabe in dir wachse und sie dir helfe, die Herzen derer froh zu machen, die du liebst. Dass du immer einen Freund hast, der Freundschaft wert, der dir Vertrauen gibt, wenn es dir an Licht gebricht und an Kraft Dass du mit ihm den Stürmen standhältst und du den Gipfel doch erreichst. Und dass in Freud und Leid das freundliche Lächeln des Gottessohnes mit dir sei und du ihm so innig verbunden, wie er es für dich ersehnt. Amen. |
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